..., deren Form und Inhalt aus dem beginnenden 19. Jahrhundert stammt? Vielleicht genau deshalb.

Studentenverbindungen zeichnen sich durch Werte aus, die zu Recht 200 Jahre überdauert haben. Und blickt man sich in der Welt um, so sieht man, dass Studentenverbindungen nie wichtiger waren als jetzt: Wo die Gesellschaft aus Verdrängungswettbewerb und Oberflächlichkeit besteht, bietet eine Verbindung Gemeinschaftssinn und Lebensfreundschaft. Wo die Universitäten zu gesichtslosen Lernfabriken mutieren, gibt eine Studentenverbindung Platz zur echten Persönlichkeitsentwicklung. Wo die Zeit immer schnelllebiger wird, zeichnet sich eine Verbindung durch Beständigkeit und Tradition aus.

Doch niemand soll glauben, wir wären rückwärtsgewandte Träumer, die nicht auf die Zukunft vorbereitet wären - das Gegenteil ist der Fall. Heutzutage braucht man eine gute Vorbereitung, um in der Leistungsgesellschaft bestehen zu können und in einer Verbindung bekommt man diese: Organisieren, Argumentieren, Überzeugen, Verantwortung übernehmen - Kompetenzen, die auf der Massenuniversität von heute nicht mehr vermittelt werden. Und nun das Beste: Was andere in mühseligen Workshops oder langweiligen Organisationen erarbeiten müssen, erwirbt man in einer Verbindung spielerisch, eingebettet in die ebenso 200-jährige Tradition des studentischen Frohsinns und des Feierns. Wir sagen nicht, dass man das alles nur bei uns lernen kann - doch nirgendwo anders macht es soviel Spaß wie bei uns.